Ashwagandha – Das Wundermittel mit Risiken? Darauf müssen Sie achten

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Ashwagandha – Das Wundermittel mit Risiken? Darauf müssen Sie achten

Ashwagandha klingt wie ein Zauberwort aus „Tausendundeiner Nacht“. Doch was steckt hinter dieser vermeintlichen Heilpflanze? Dr. Grit Kittelmann von der Verbraucherzentrale Berlin gibt Antworten auf diese Frage.

Was ist Ashwagandha?

Ashwagandha ist eine Heilpflanze, deren Wurzeln und Blätter in der traditionellen indischen Medizin zum Einsatz kommen. Besonders in Indien behandeln Menschen mit Ashwagandha Schlafstörungen.

In Deutschland bieten Händler Ashwagandha meist als Nahrungsergänzungsmittel an. Die Expertin Dr. Kittelmann warnt jedoch davor, sich blind auf Werbeversprechen zu verlassen: „Lassen Sie sich hier aber bitte nicht von der Werbung beeinflussen, in Bezug auf Nahrungsergänzungsmittel dürfen nämlich keine Heilungsversprechen gegeben werden.“

Vorsicht bei Einnahme

Nicht jeder sollte Ashwagandha bedenkenlos verwenden. Dr. Kittelmann weist klar auf mögliche Risiken hin „Kinder und Schwangere sollten solche Produkte da nicht zu sich nehmen und auch Menschen mit Lebererkrankungen würden wir wirklich davon abraten.“

Darüber hinaus sind Wechselwirkungen mit Medikamenten, insbesondere Blutdrucksenkern, möglich. Die Wirkung ist bisher nicht gut genug erforscht, um klar zu sagen, wie Ashwagandha bei diesen Personengruppen wirkt. Sprechen Sie deshalb unbedingt mit einem Arzt, bevor Sie Ashwagandha ausprobieren.

Ashwagandha – erst informieren, dann konsumieren

Ashwagandha ist kein Wundermittel. Trotz vieler positiver Berichte ist Vorsicht geboten. Dr. Grit Kittelmann, Expertin für Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Berlin, empfiehlt dringend eine ärztliche Rücksprache.

Informieren Sie sich gründlich, bevor Sie diesem Trend folgen. Ashwagandha könnte sonst mehr schaden als helfen.

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